Howard, there's a rather alarming mountain heading our way.
The Aviator
04:01
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Garden State
06:35
You don't realize, this is good, this doesn't happen often in your life.
Zach Braff (USA 2004)
DVD
Zach Braff liefert hier mit seinem Regiedebut ein beachtliches Stück Film ab, das einige komische, bizarre sowie emotionale Momente vereint, ohne am Ende aber die Prämisse zu verfehlen. Ganz stark auch Natalie Portman, die ich sowieso zu der schönsten Frau Hollywoods zähle und 24/7 anstarren könnte.
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The Lord of the Rings: The Return of the King
09:05
Peter Jackson (USA/New Zealand/Germany 2003)
DVD Extended
So, nun werde ich mich beim dritten und letzten Teil der Ringtrilogie, den die Neuseeländer um Peter Jackson ja in letzter Sekunde noch fertigstellen konnten, um einiges kürzer fassen als noch bei den Vorgängern, denn ich will mit den Reviews nicht zu sehr in Rückstand geraten und hab während der Festtage auch nicht gross Lust und Zeit was Längeres zu schreiben. Bezüglich der Extended Fassungen muss ich mein Urteil nach der Sichtung des dritten Teiles in der EE revidieren. Die Extended bietet hier, im Gegensatz zu der des zweiten Teiles, absolut keine Längen. Da wurde ausgezeichnet erweitert, was bei fast einer Stunde zusätzlichem Material kein einfaches Unterfangen ist. Somit würde ich, da Teil 1 und 3 erweitert klar besser sind, wohl ab nun immer zu den EE greifen, auch wenn da Teil 2 ein bisschen schwächelt. The Return of the King ist durch die Bank ein phänomenaler Film, der seine elf Oscars absolut zurecht bekommen hat. Gesamthaft gesehen sind diese drei Filme sicher was Einmaliges, was in der epischen Bandbreite lange Zeit nicht wiederholt werden kann. Bin schon sehr gespannt was uns Peter Jackson 2009 abseits der Fantasy mit The Lovely Bones präsentieren wird.
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The Lord of the Rings: The Two Towers
09:01
The battle of Helm's Deep is over; the battle for Middle Earth is about to begin.
Peter Jackson (USA/New Zealand/Germany 2002)
DVD Extended
Vor ziemlich genau einem Jahr die Extended des ersten Teils von Tolkiens Fantasy Epos gesehen, bin ich nun endlich dazu gekommen mir auch die erweiterte Fassung des Mittelglieds anzuschauen. Erstmal sei gesagt, dass mir von den Kinofassungen dieser zweite Teil am wenigsten gut gefiel und ich die Bücher ab dieser Stelle nicht mehr weitergelesen habe, natürlich um den Filmgenuss damals im Kino nicht zu trüben und nichts vorweg zu nehmen. Wie schon in meiner Besprechung zu The Fellowship of the Ring erwähnt, muss man für die Erschaffung von Mittelerde auf Neuseeland in erster Linie Alan Lee und John Howe Tribut zollen, denn sie waren diejenigen, die mit ihren Skizzen und Zeichnungen Peter Jackson überhaupt die Ideen gaben, wie Helms Klamm aufzubauen oder wie Edoras konstruiert werden sollte. Auch die Rüstungen, Waffen, Bekleidungen, einfach alle Utensilien wurden von den beiden entworfen und, nach Jacksons OK, der Spezialeffektschmiede WETA zur Realisierung übergeben, die einen wirklich guten Job gemacht haben, auch wenn einige Effekte nicht mehr ganz up-to-date erscheinen. Mit King Kong haben sie halt bezüglich Effekte die Ringtrilogie schnell in den Schatten geschubst.
In Bezug auf Ausstattung und Spektakel legt dieser zweite Teil in jedem Aspekt noch einen drauf, darin besteht kein Zweifel. Laut Jackson war dieser Teil der Trilogie der am schwierigsten zu adaptieren, was man beim Zuschauen irgendwie auch zu spüren bekommt. Zum einen wurde wieder einiges weggelassen, oder, wie der Kampf Frodo gegen Kranka, auf den dritten Teil verschoben. Letzteres durchaus ein guter Entscheid. Zeitweise wollten die Verantwortlichen um Jackson & CO Arwen nach Helms Klamm als Kampfunterstützung implementieren, um dann auch die Liebesgeschichte mit ihr und Aragorn zu konkretisieren. Das wäre definitiv ein komplett falscher Entscheid gewesen, was man auch ohne das Buch gelesen zu haben behaupten kann. Denn die fertige Fassung zeigt, dass man auch mit Rückblenden und Zukunftsvisionen die Liebesgeschichte um Arwen und Aragorn sehr gut am Leben lassen kann, damit sie für den Zuschauer, auch im Hinblick auf Arwens Rolle in Teil 3, nicht vergessen geht. Die Lovestory zwischen den beiden gefällt mir in der Endfassung wirklich gut. Die Elben sind nunmal bildhübsche Wesen und da kommt es gut, wenn man in den Szenen, in denen Aragorn und Arwen zusammen sind, ebenfalls auf die Ästhetik schaut.
The Lord of the Rings: The Two Towers ist halt der Mittelteil der ganzen Trilogie, hat deshalb kein richtiges Ende und ebenso keinen richtigen Anfang. Ich empfand schon im Kino The Two Towers als den Teil, der am schwierigsten in die Gänge kommen wollte und mich am wenigsten faszinierte. Während sich in The Fellowship of the Ring noch irgendwo das Gute entdecken liess, die Vielfalt in der Umgebung zu sehen war, sich das Böse erst abzeichnete und alles noch viel mehr im Mysterium lagerte, konkretisiert sich das Übel hier auf einen Schlag und ist allein schon in der Einöde Rohans ersichtlich, aber auch in der Felslandschaft in der sich Frodo und Sam in Begleitung von Gollum oftmals befinden. Das Graue nimmt vom vielfarbigen und vielfältigen Auenland oder Bruchtal immer mehr Überhand und bietet für meine Begriffe somit auch viel weniger Schauwerte. Man merkt sehr schnell, dass die Bedrohung Saurons und Sarumans immer näher kommt und diese den Krieg mit sich bringen wird. Deshalb gefällt mir von allen Teilen The Fellowship am besten. Frodo kann man dort noch ein Lächeln abknöpfen und sein Dasein wird nicht ständig von der Last des Ringes getrübt. Nicht dass der zweite Teil schlecht wäre, doch fühlte ich mich im ersten Teil bisher immer am besten unterhalten.
Tolkien war ein Verfechter des Krieges, hatte er doch den 1. Weltkrieg auf dem Schlachtfeld hautnah miterleben müssen, und grosser Freund der Natur, insbesondere der Bäume. Viele dieser Aspekte implementierte er auch in die Ringgeschichte, was der Trilogie auch einen guten Ruf abseites der Fantasygemeinde gegeben hat. Christopher Lee's Saruman kann, vor allem wegen der Tatsache wie er seine Uruk-Hai Streitmacht anspornt und dabei von seiner vokalen Stimme Gebrauch macht, durchaus als Pendant zu Adolf Hitler gesehen werden. Genau wie bei Hitler, ist es auch bei Saruman seine Stimme, die ihm seine Macht verleiht. Es ist kein Zufall hat man für diese Rolle Christopher Lee gewählt. Auch züchtet er seine eigene Rasse, genau wie Hitler versuchte die eine Rasse der Arier durchzusetzen. Tolkiens Naturverbundenheit ist dadurch ersichtlich, dass er die Ents in den Krieg gegen Isengard, Sarumans Hausschmiede, schickt und schliesslich die Natur Isengard zerstört.
Die Kinofassung von The Two Towers gefiel mir besser. Wo ich mit den Verlängerungen in The Fellowship noch sehr gut leben konnte, sind mir viele Passagen in der Extended des zweiten Teils zu sehr gestreckt. Im Besonderen die Stelle mit Merry und Pippin bei Baumbart ist, bis auf das Finale, ungemein schleppend und im Grunde nichtssagend. Gleich verhält es sich eigentlich mit vielen Szenen, die erweitert oder neu hinzugefügt wurden. Da die Kinofassung an einigen Stellen schon relativ schleppend erschien, wurde das Ganze mit der Extended noch ein Stück zäher. Dafür kriegt man tiefere Einblicke in die Charaktere, beispielsweise wusste ich nicht, dass Aragorn schon 87 ist?!, und die erweiterten Szenen mit den Orks oder Uruk-Hais finde ich sowieso immer spannend, weil die Maskenbildner bei denen einen herausragenden Job gemacht haben. Am Ende stellt sich mir bei diesen Extended Version aber immer die gleiche Frage: Ist das jetzt einfach erweitert oder widerspiegelt eine Extended auch wirklich das, was der Regisseur beabsichtigte? Denn schlussendlich will ich Peter Jacksons Film sehen und nicht die von der Warner DVD Abteilung. Bei Director's Cut sieht das bei mir hingegen schon anders aus, wenn sie denn auch wirklich welche sind und nicht einfach als solche verkauft werden. Ein endgültiger DC wär mir bei den Lord of the Rings Filmen am liebsten.
Schauspielerisch bin ich nicht überall zufrieden. Ian McKellens Darstellung des weissen Gandalfs enthält zuviel Stolz. Gefällt mir nicht mehr so gut wie noch seine Darstellung des Grauen Gandalfs. Die grössten Abwärtstendenzen sind jedoch bei den Darstellungen von Orlando Bloom als Legolas und John Rhys-Davies als Gimli zu verzeichnen. Ersterer spielt, wie so oft, eindimensional, und Gimli verkommt nun zum kompletten Sprücheklopfer, der aber oft nur mässig lustig erscheint, weil sein Getue zu repetitiv wird. Ich bin Mainstream gegenüber in der Regel viel offener als andere Filmblogger, doch wenn zwei Charaktere derart explizit kindisch dargestellt werden, dass sie den kleinen Jungs und Mädels gefallen müssen, dann bin ich ganz klar dagegen. Ich glaube kaum, dass Tolkien die beiden so hat werden lassen wollen.
Trotz der vielen Kritik - ich kann ja nicht in jedem zweiten Satz sagen wie bildgewaltig das Geschehen eigentlich ist - ist The Two Towers ein mehr als überdurchschnittlicher Film der einfach mitreisst. Nächste Sichtung wird wohl erst wieder in HD und dann wohl lieber die Kinofassung.
Eingestellt von Fox Mulder um 09:01 5 Kommentare
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The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring
12:49
New Zealand/USA 2001 - Regie: Peter Jackson - DVD Warner - IMDb
Mordor, Gandalf, is it left or right?
Dieses Prunkstück hab ich mir für die neue Soundanlage aufgehoben. Ich habe die Extended Edition zum ersten Mal gesehen und es ist verblüffend, wie kurzweilig ein mehr als 3 ½ stündiger Film sein kann und wie langweilig manchmal ein 1 ½ stündiger. Trotz der längeren Spieldauer gegenüber der Kinofassung ist Der Herr der Ringe: Die Gefährten zu keinem Zeitpunkt langweilig. Absolut mitreissende Bilder die wunderschön mit einem fantastischen Soundtrack untermalt werden. Genau wie bei Star Wars: A New Hope, habe ich mir auch für den ersten Teil der Tolkien Saga ein paar längere Zeilen reserviert. Die Fortsetzungen werde ich dann etwas kürzer behandeln, dabei aber auf nette Details während der Produktion nicht verzichten.
Viele loben oftmals nur Peter Jackson für dieses Epos. Klar, er hatte den Mut diese unglaublich detailliert beschriebene Geschichte in einen Film umzusetzen, aber im Grunde genommen, ohne ihn jetzt schlecht reden zu wollen, schliesslich hat er auch seine ungemein wichtigen Beiträge gegeben, kommt das Design von Mittelerde, wie wir es im Film bestaunen können, gänzlich aus John Howe’s und Alan Lee’s Feder. Peter Jackson hat ihre gezeichneten Entwürfe oftmals 1:1 übernommen. Auch haben die beiden Künstler der WETA Werkstatt die Ideen für die Rüstungen, Waffen und Prothesen gegeben. Jackson hat da oftmals einfach das OK gegeben. Wie schon gesagt, soll das nicht völlig abwertend auf Peter Jackson wirken, aber alles hat der kleine Neuseeländer, den ich für sein Auftreten im Winter in kurzen Shorts sehr bewundere, auch nicht gemacht. Ein gutes Gespür fürs Casting hatte er aber auf alle Fälle. Gleiches gilt für die Locations und natürlich die Visualisierung von Mittelerde. Das Screenplay hat er zusammen mit den beiden Frauen FranWalsh und Philippa Boyens auch durchgeführt. Vor allem Boyens hat sich da glaube ich Tag und Nacht durchgekämpft. Für einen solchen Schinken wie der Herr der Ringe es ist, sicher nicht der vergnüglichste Part der Produktion. So richtig zum Leben erweckt wurde Mittelerde aber zum grössten Teil von WETA und John Howe’s sowie Alan Lee’s Ideen.
Vorerst war ein jüngerer Schauspieler für die Rolle von Aragorn vorgesehen. Doch weil der im Verlaufe der frühen Dreharbeiten Peter Jackson zu jung erschien, holten sie Viggo Mortensen, der nur dank seines Sohnes, der ein grosser Herr der Ringe Fan ist, schlussendlich für die Rolle zusagte. Daraufhin durfte er gleich mit dem Kampf gegen die Ringgeister auf der Wetterspitze beginnen, was für jemanden der noch nie ein Schwert in den Händen hatte doch eine Herausforderung darstellte. Selbst war er glaube ich der einzige der Hauptakteure der das Buch noch nie gelesen hatte. Ganz im Gegenteil verhält es sich mit Christopher Lee. Der liest das Buch jedes Jahr einmal und ihm ist Saruman somit bestens bekannt. Das merkt man ihm beim Spielen auch an. Saruman hätte man schlicht und einfach nicht besser besetzen können. Grandios! Christopher Lee sagt die Ringinschrift in einem Interview sogar nochmals frei auf und das in der Schwarzen Sprache Mordors! Sean Bean hatte bei den Dreharbeiten auch ein kleines Erlebnis. Beim ersten Wechsel von Drehort zu Drehort flog er noch mit dem Helikopter mit, doch da ihm das eine Heidensangst einjagte, wählte er beim nächsten Mal den Weg zu Fuss und musste so kletternd den Drehort auf dem Berg erreichen. Auch ganz nett sind die Doubles bzw. Mini-Me’s der Hobbits. Da wird einiges Lustiges erzählt über die. Und wer hätte das gedacht: Was Peter Jackson dazu motivierte Herr der Ringe zu drehen waren die Monster! :D Vorbildlich verhielt sich Peter Jackson bei den Spezialeffekten. Denn die wurden nur dort eingesetzt, wo sie auch wirklich nötig waren. Oft wurden halt Miniaturen eingesetzt, die absolut fantastisch aussehen. Es ist wirklich verblüffend, mit wie viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Wo dann aber Computereffekte eingesetzt werden, sehen sie meistens auch gut aus. Lediglich die Riesenkrake fand ich persönlich weniger gelungen. Vor allem das Wasser sah eher unnecht aus. Ansonsten aber kann man sich echt nicht beklagen. Highlights sind sicherich der Balrog, bei dem man die Hitze förmlich spüren kann, und der Höhlentroll.
Ich muss gestehen, ich hatte vor den „Herr der Ringe“ Filmen noch nie was von den Büchern gehört. Gehöre auch nicht zu den grössten Leseratten. Nachdem ich „Die Gefährten“ im Kino gesehen hatte und einfach nur hin und weg war, hab ich mir das Buch besorgt aber nur den ersten Teil gelesen, da ich mir den vollen Spass im Kino nicht verderben wollte. Bis heute hab ich also nur den ersten Teil dieses Epos gelesen.
Für den Film musste das erste Buch, wie auch die beiden folgenden Bücher, stark gekürzt werden. Dass Tom Bombadil aus dem Film gestrichen wurde, war wohl keine so schlechte Idee. Schliesslich ist es ziemlich belanglos, was die Hobbits dort erleben und wäre wohl nur eine unnötige Länge geworden. Dadurch, dass das Gebotene so wunderbar mit der Musik harmoniert, ist man augenblicklich gefesselt. Die Geschichte ist zudem auch nicht übermässig komplex. Vergleichbar mit der von Star Wars. Das Ziel ist eigentlich schon nach 30 Minuten Spielzeit bekannt. Solche riesige Produktionen gibt es nur selten. Das muss schon einmalig gewesen sein für alle Beteiligten.
Die Schauspieler können allesamt überzeugen. Ian McKellen für seine Rolle als Gandalf hätte den Oscar verdient. Er bringt einfach all seine schauspielerischen Erfahrungen mit ein und ist von vorne bis hinten glaubhaft. Gleiches gilt für Christopher Lee als Saruman. Die Szene in Isengard in der sich die beiden im Film zum ersten Mal gegenüberstehen strotz doch nur so vor schauspielerischer Hochqualität. Die Hobbittruppe wurde auch toll gecastet. Speziell hervorheben sollte man noch Galadriel und Arwen. In punkto Schönheit hätte man keine passenderen Schauspielerinnen finden können. Eine Augenweide. Orlando Bloom zu bewerten ist halt schwierig, weil er halt sehr unauffällig wirkt und nicht viel mehr tut als seinen Bogen zu spannen. War ja auch praktisch sein erster richtiger Film. Mein favorisierter Nebendarsteller Sean Bean hat ebenfalls seinen Weg in dieses Epos gefunden. Leider muss er seine Rolle am Ende von Teil 1 wieder aufgeben. Schade, denn er spielt wirklich überzeugend; So wie immer.
Die Extended empfand ich überhaupt nicht als zu lange. So schnell verging ein Film bei mir schon lange nicht mehr. Und bei einer Filmlänge von mehr als 3 ½ Stunden ist das wohl das grösste Lob welches ein Film bekommen kann. Die neu eingefügten Szenen machen eigentlich alle Sinn. Bei einer weiteren Sichtung möchte man diese nur ungern missen.
Jetzt freu ich mich sehr auf die Extended Version der Zwei Türme. Mal schauen wann ich dafür die Zeit finden werde. Da warten ja auch wieder Unmengen an Boni auf mich.
27.12.06
Eingestellt von Fox Mulder um 12:49 0 Kommentare
Labels: Billy Boyd, Cate Blanchett, Christopher Lee, Dominic Monaghan, Elijah Wood, Hugo Weaving, Ian Holm, Ian McKellen, Liv Tyler, Orlando Bloom, Peter Jackson, Sean Astin, Sean Bean, Viggo Mortensen
Lord of War
17:10
France/USA 2005 - Regie: Andrew Niccol - DVD Sony Pictures - IMDb
Where there's a will, there's a weapon.
Für mich ist Lord of War ein kleiner Überraschungshit des Filmjahr 2006. Er ist cool, interessant und bietet zugleich entsetzliche Bilder des Waffengeschäftes. Nicolas Cage hat bei seiner Performance immer einen Hang zum schwarzen Humor, was ich bei dieser Thematik sehr begrüsse. Seine Dialoge im Off sind oft einfach herrlich. Wie er sich immer wieder vor seinem Verfolger, gespielt von Ethan Hawke, tarnen kann und Ausreden erfindet ist ebenfalls immer wieder amüsant. Genau solche Momente machen den Film zu einem einzigen Vergnügen, ohne dabei die schrecklichen Konsequenzen des Waffenhandels zu vernachlässigen. Das Ganze wird dann durch Politik wie auch Beziehungstechnischem ergänzt. Yuris Beziehung mit seiner Frau Ava ist zwar nicht überflüssig, aber ist halt sehr vorhersehbar und wenig überraschend. Es entwickelt sich zur üblichen Beziehungskrise. Mit den beiden kommt es leider so wie es kommen musste. Das Geschehen wird mit einigen tollen Songs begleitet, die natürlich bestens zum Gezeigten passen. Auch die Anfangssequenz, in der man die Laufbahn einer Kugel verfolgt, von der Herstellung bis zur Endstation im Kopf eines Guerillas, ist ganz hervorragend geraten und verspricht schon mal schön schwarzen Humor. Ein wenig Langweile kommt nur in den seltensten Fällen auf und wenn, dann nur für kurze Augenblicke. Grosse Nebendarsteller sind natürlich auch die Waffen. Wo auch immer geschossen wird, die Waffe möglichst cool in die Kamera zu halten, wenn möglich noch in Zeitlupe, scheint das wichtigste zu sein. Wer auf Blut nicht verzichten kann, kriegt sogar noch einen richtigen Kopfschuss zu sehen. Ein Film der am Ende aber wirklich schwer zu Denken gibt und das ist auch absolut recht so.
Kein Film für Zartbesaitete. Der Film ist böse, schnörkellos und informativ. Auch wenn er sich mit einem mehr oder weniger komplexeren Thema befasst, ist er aber sehr gut verständlich und einfach zu verfolgen. Weniger verwirrend und schwer zu verstehen wie beispielsweise Syriana.
09.08.06
Eingestellt von Fox Mulder um 17:10 0 Kommentare
Labels: Andrew Niccol, Bridget Moynahan, Donald Sutherland, Ethan Hawke, Ian Holm, Jared Leto, Nicolas Cage
The Day After Tomorrow
13:49
USA 2004 - Regie: Roland Emmerich - DVD 20th Century Fox - IMDb
I think we are on the verge of a major climate shift!
Dieser Film ist ein typischer Katastrophenfilm mit dem Unterschied zu den anderen, dass er aktuelle Special Effects benutzt. Die sind wirklich ein Hingucker und kommen vor allem in der ersten Hälfte zum Einsatz. In der ersten Hälfte ist auch am meisten los. Ich hab mir den Film zum zweiten Mal angesehen und fand die erste Hälfte immer noch sehr gut, aber die zweite Hälfte schleppt sich dann nur noch dahin, weil dort reichlich wenig actionreiches passiert. Roland Emmerich hat auch sehr sympathische Schauspieler gewählt. Jake Gyllenhaal überzeugt durchwegs und auch seine Kumpanen wissen zu überzeugen. Doch das ist kein Film, der grosse Leistungen der Schauspielkunst verlangt. The Day After Tomorrow blendet vor allem mit seinen Effekten und seinen monumentalen Zerstörungsbildern. Es gibt nur wenige, die das besser darstellen können als Emmerich. Er hat ja schon bei Godzilla und Independence Day überzeugend gezeigt, dass seine Filme vor allem dank der Effekte Spass machen. Jedoch strotzt der Film nur so von Klischees, die aber natürlich ganz gut ins Geschehen passen und bei Emmerich einfach dazugehören. Der Soundtrack, vor allem das Main Theme, hat mir sehr gut gefallen.
Alles in Allem ein guter Katastrophenfilm der beim zweiten Anschauen aber doch, in der 2. Hälfte, an Reiz verliert. Special Effects und Soundtrack überzeugen auf ganzer Linie. Die Schauspieler spielen gut. Gutes Popcorn-Kino! In der 2. Hälfte hätte man aber noch mitreissendere Aspekte reinbringen müssen.
05.11.05
Eingestellt von Fox Mulder um 13:49 0 Kommentare
Labels: Dennis Quaid, Emmy Rossum, Ian Holm, Jake Gyllenhaal, Roland Emmerich, Sela Ward
The Fifth Element
12:00
Luc Besson (France 1997)
DVD
Trying to save your ass so you can save the world.
Meiner Meinung nach ist "Das fünfte Element" bisher Luc Bessons bester Film. Die Sci-Fi Welt weiss einfach zu überzeugen, da sie unheimlich durchdacht gestaltet ist und unzählige coole Details enthält, die man vielleicht auch erst beim 2. Mal anschauen entdeckt. Die Charaktere sind originell gekleidet, dank der Mitarbeit von Jean-Paul Gaultier. Die Schauspieler sind ebenfalls die Creme de la Creme mit Bruce Willis, Gary Oldman, Ian Holm und Milla Jovovich. Humor bietet der Film ebenfalls genügend, obwohl mir der Chris Tucker eher auf die Nerven ging als zum Lachen brachte. Ist auch der einzige Kritikpunkt der mir einfällt. Soundtrack weiss auch zu gefallen, ist sonst nirgends in der Art zu hören und passt einfach perfekt zur ganzen Atmosphäre des Filmes. Ein wirklicher Top-Film der in keiner Sammlung zu fehlen hat!
Eingestellt von Fox Mulder um 12:00 0 Kommentare
Labels: Bruce Willis, Chris Tucker, Gary Oldman, Ian Holm, Luc Besson, Mathieu Kassovitz, Milla Jovovich