You made us what we've become.
Alexandre Aja (USA 2006)
Blu-Ray - Zweitsichtung
Das war in der relativ kurzen Zeitspanne von einem Jahr vielleicht eine Sichtung zuviel. Der Film war vor allem bei der Erstsichtung derart schockierend, dass sich praktisch jede Szene ins Gedächtnis brannte. So war das jetzt in weiten Teilen ein eher langwieriges Unterfangen, das ich aber auch nur deswegen in Angriff nahm, weil ich mich von der Qualität der Blu-Ray überzeugen wollte, die mit der der Transformers leider nicht mithalten kann.
Weitere Sichtungen:
[1] DVD Oktober 2006
[2] DVD Mai 2007
The Hills Have Eyes
14:40
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Labels: Aaron Stanford, Alexandre Aja, Emilie de Ravin, Kathleen Quinlan, Vinessa Shaw
The Hills Have Eyes
20:57
USA 2006 - Regie: Alexandre Aja - DVD 20th Century Fox - IMDb
Erstsichtung
Schockierend, fesselnd und visuell/auditiv gewaltig!
13.05.07
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Labels: Aaron Stanford, Alexandre Aja, Emilie de Ravin, Kathleen Quinlan, Vinessa Shaw
Breakdown
17:31
USA 1997 - Regie: Jonathan Mostow - DVD Universum Film - IMDb
Just remember we're gonna be watching you every step of the way.
Breakdown erzählt keine neue Geschichte. Was man hier zu sehen bekommt, hat man schon in vielen anderen Filmen verfolgen dürfen. Dennoch wurde ich 1A unterhalten. Es ist ein überaus stimmiger und spannender Thriller. Die Stimmung wird vor allem durch die tolle Landschaft erzeugt. Solche Umgebungen mag ich sehr und erzeugen ein wunderbares Ambiente, welches die Protagonisten oftmals in der Einsamkeit stehen lässt. Weit weg von jeglicher Zivilisation bzw. Hilfe. Das macht den Reiz dieses Streifens aus. Der Film blendet den Zuschauer nicht mit grossen Explosionen oder aufwendigen Schiessereien. Nur beim Finale zückt der Film was aus der Trickkiste, was ich so, nach dem Verlauf des Filmes, nicht erwartet hätte und mich sehr positiv überrascht hat. Unterm Strich bleibt ein sehr unterhaltsamer Thriller, mit einer Rolle die wie für Kurt Russell geschaffen ist, einer passenden Musikuntermahlung und toller Location! Es lebe das 90er Actionkino!
24.03.07
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Labels: Jonathan Mostow, Kathleen Quinlan, Kurt Russell
Event Horizon
11:23
UK/USA 1997 - Regie: Paul W.S. Anderson - DVD Paramount - IMDb
Hell is only a word. The reality is much, much worse.
Man hat das meiste zwar schon bei anderen Genrevertretern gesehen, aber trotzdem kam bei mir eigentlich nie Langweile auf. Das ganze Setting erinnerte sehr stark an die ersten beiden Alienfilme. Paul Anderson & Co haben zwar versucht dies regelrecht zu vermeiden, aber geglückt ist es nicht so ganz, da man definitiv Parallelen sieht was den Look vor allem anbelangt. Die Handlung fand ich anfangs wirklich fesselnd, interessant, bis sie gegen das Finale hin halt auf gewohnte Weise endet. Einige gute Ideen waren schon enthalten, aber ich bekam zu oft das Gefühl, dass hier einfach eine Gruselszene der anderen folgt. Irgendwann fühlt man sich halt auch gelangweilt, da man dieses Prinzip des Erschreckens und des Spannungsaufbaus schon zig Male gesehen hat. Nichts desto trotz gibt es schon ein paar Szenen die sehr unbehaglich sind und sehr schön fand ich allen voran die Atmosphäre der Event Horizon, auch wenn man am Ende das Gefühl hat, es sei alles zusammengeklaut. Aber es ist halt sauschwer in dem Bereich noch wirklich was Neues zu machen.
Die Schauspieler sind allesamt gut gewählt worden. Fishburne ist in einer solchen Rolle immer sehr gut geeignet und ich bin mir sicher, dass die Wachowski Brüder diesen Film gesehen haben, bevor sie Morpheus mit Fishburne besetzt haben. Sam Neill ist in Ordnung. Musste aber bei seinem Wandel am Ende eher schmunzeln als zittern. Die Crew ansonsten ist mehrheitlich sympathisch. Beim Cast wurde also nicht wirklich viel falsch gemacht. Ich fühlte mich einfach über die gesamte Länge sehr gut unterhalten und die Vorstellung einer solchen Maschine wie die Event Horizon ist wirklich interessant. Die DVD hat übrigens eine sehr überdurchschnittlich gute Bild- und Tonqualität und die Verpackung ist auch nicht zu verachten. Vor allem für den Preis!
28.10.06
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Labels: Jason Isaacs, Joely Richardson, Kathleen Quinlan, Laurence Fishburne, Paul W.S. Anderson, Sam Neill
The Hills Have Eyes
09:12
USA 2006 - Regie: Alexandre Aja - DVD 20th Century Fox - IMDb
97% of nation wide service, and we get stuck in the 3%.
Endlich hatte ich die Chance mir den Film auch mal rein zu ziehen. Der kam bei uns, wenn ich mich recht erinnere, wegen zu hohem Blutgehalt nicht in die Kinos und die Code 1 Scheibe wollte auf meinem Player nicht, wieso auch immer. Musste also auf die endlich erschienene Code 2 DVD warten, die zum guten Glück der Unrated und somit längeren US-Fassung entspricht.
Den Namen Alexandre Aja hab ich mir auf jeden Fall schon mit High Tension ins Gedächtnis gebrannt. Mit The Hills Have Eyes hat er sich nun aber definitiv auch in Amerika einen Namen gemacht und das absolut zu Recht! Für mich ist er nach diesem Film, definitiv der beste unter den jungen Horror-Regisseuren. Er macht einfach nochmals alles besser. Er treibt wirklich viele brutale Situationen bis zu ihrer Grenze. Ich muss zugeben, während der Sichtung von The Hills Have Eyes hatte ich befürchtet, der Film würde zu sehr ins Kranke driften. Die Szene in der zwei dieser Mutanten Brenda und Lynn vergewaltigen ging fast zu weit. Dort hat er es definitiv, zumindest was meinen Geschmack angeht, bis an die äusserste Grenze getrieben. Aber das ist auch absolut gut so, sofern er diese nicht überschreitet. Denn so stellte ich den Player nicht ab, sondern es baute sich die maximale Wut in mir auf und ich wünschte mir lediglich noch, dass sich der Doug an diesen kranken Typen rächt. Das tut er natürlich, und wie! Wenn man Alexandre Aja eben schon von High Tension kennt, weiss man auch, wie weit er es treiben kann bei der Brutalität, was die Spannung während dem Zuschauen nochmals steigern kann. Als Beispiel die Szene, bei der einer der Mutanten, das Baby fast erschiessen möchte. Klar, bei einem Wes Craven oder einem anderen amerikanischen Regisseur könnte man diese Szene von mir aus gleich überspringen, denn er würde es nicht tun. Bei Aja hingegen ist man sich keineswegs sicher, was auch dieses Unbehagen beim Zusehen aufruft, was wiederum die Atmosphäre ungemein antreibt. Aber nach dem Making-Of ist auch noch schön zu wissen, dass es Aja doch auch ein wenig krank findet, mit einer Waffe auf ein Kleinkind zu zielen.
Die Szene in der die Handlung kippt, nicht mehr die Familienangehörigen die Gejagten sind, sondern nun die Mutanten so richtig verhauen werden, ist einfach nur fantastisch! Emotional wie filmtechnisch gesehen einfach nur brillant gemacht, atemberaubend gedreht, ich war paff zu diesem Zeitpunkt. Da war ich, immer noch diese Wut in mir gegenüber diesen Mutanten wegen der Begrabschungsszene, wirklich fast schon am losjubeln, als dem ersten der Schädel mit seiner eigenen Axt (!) gespalten wird. Die Kämpfe sind so genial gedreht. Wuchtig, kräftig, hart, kantig, genauso wie die Umgebung in der diese Mutanten leben. Aaron Stanford macht dabei eigentlich durchgehend eine gute Figur, spielt super! Sein Charakter Doug macht übrigens ne krasse Entwicklung durch. Gleiches gilt für Emilie de Ravin, die man auch von Lost bestens kennt. Dan Byrd, der Bobby spielt, ist auch ganz gut. Lediglich seine Reaktion, nachdem seine halbe Familie abgeschlachtet wurde fand ich schwach. Das wird aber wohl am Skript liegen. Soundtrack wird gezielt und perfekt eingesetzt. Einige Stücke, vor allem wenn weite Landschaften zu sehen sind, erinnerten mich sehr an Wildwest Filmen. Untermalt die spitzige, harte Landschaft wirklich hervorragend.
Ich muss sagen, ich bin wirklich mehr als nur angetan von diesem Film. Er hat eine bemerkenswerte Power, hervorragend passende Schauspieler und den ebenso perfekten Spannungsbogen. Für mich ist The Hills Have Eyes der beste Horrorfilm seit Scream! Ein zweiter Teil soll ja kommen. Wenn Aja wieder auf dem Regiestuhl sitzt, kann es ja kaum schief gehen.
13.10.06
Eingestellt von Fox Mulder um 09:12 0 Kommentare
Labels: Aaron Stanford, Alexandre Aja, Emilie de Ravin, Kathleen Quinlan, Vinessa Shaw